Links und Updates zum Keynote Abend

Danke an Hang für das Foto!

Das Yerba Center, sonst nur für iPad Keynotes benutzt, muss in diesen Minuten den Ansturm der Journalisten stand halten, die Live vor Ort für Euch berichten. Für diejenigen, die in letzter Minuten zustoßen oder völlig unvorbereitet in den heutigen Abend gehen, habe ich ein paar Interessante Links zusammen gestellt:

Derweil gabs es in den letzten Stunden vor der Enthüllung noch einige Leaks, welche ich euch nicht vorenthalten möchte:

hdblog.it gräbt Bilder des iPhone 5 LogicBoards und bemerkt neben einem A6 Prozessor, dass der darauf enthaltene Speicherchip von Hynix und nicht von Samsung ist.

9to5mac.com entdeckt mit Hilfe der Suchfunktion auf Apple.com erste Hinweise zum LTE im neuen iPhone 5, ein neuen iTunes und einige Infoseiten, welche wohl nach der Keynote freigeschaltet werden.

Ebenso wurden von ihnen auf Tinhte.vn die neuen Earpods und das neue Mini-Dock Kabel gesichtet.

 

Das neue iPhone – Was kann man erwarten?

Apple lädt am kommenden Mittwoch wieder ins Yerba Buena Center – San Francisco zum diesjährigen iPhone Event ein. Nachdem einem mal wieder kräftig die Spannung durch diverse Leaks von Gehäusefotos und diversen Innereien verdorben wurde, hoffe ich mal, dass meine Wünsche und Erwartungen erhört werden und gebe meinen Specs-Tippschein hier ab:

  • Größeres Display mit 1136×640 Pixeln bei gleich bleibender Breite
  • Unibody Gehäuse aus (Liquid?)Metall mit eingefasstem Display
  • Quad-Core A6 CPU
  • 1 GB RAM
  • 12 MP Kamera mit besserem digitalen Zoom
  • Abwärtskompatibler Mini-Dock Anschluß
  • kein NFC (erwarte ich eher bei der nächsten Generation)
  • dafür aber LTE (Die Zeichen dafür stehen gut)
  • einen für LTE viel zu schwachen Akku
  • keine neuen Kopfhörer
  • dafür aber In-Ear-Headset
  • Nano-SIM
  • Farben: schwarz, weiß, Blau
  • Speicherkapazitäten: die üblichen 16GB, 32GB & 64Gb
  • Preis: gleichbleibend mit den Vorgängermodellen

So und nun? Damit wäre das iPhone wieder auf der Höhe der Zeit. Aber was macht es zum Knaller? Welches Feature sticht die Mitbewerber wieder aus? Wir erinnern uns: Beim iPhone 4S kam Siri unerwartet und bietet bisher nur den US-Kunden den vollen Funktionsumfang und gute Spracherkennung. In Deutschland hapert es mit der Erkennung und den Funktionen. Mit iOS6 will Apple nachbessern und liefert endlich auch Ortsabhängige Informationen als Suchergebnisse. Damit kann man dann das nächste Restaurant oder den nächsten Geldautomaten finden (sofern es mich korrekt versteht). Schön, aber verhilft ein besseres Siri, mit dem Apple ja immerhin ein Jahr im Beta-Status lag, dem nächsten iPhone zum gewohnten Erfolg?

Nicht falsch verstehen: Ich halte wirklich viel von Apple und wurde schon sehr oft durch deren Innovationskraft überrascht. Aber wäre ich Apple, würden mir langsam die Ideen ausgehen. Warum? Das iPhone ist jetzt schon ein perfektes Smartphone mit gut funktionierendem Ökosystem und benötigt keine Spielereien, die man z.B. dem Samsung Galaxy S3 verpasst hat. Wo man wirklich mal dran arbeiten könnte, wäre ein besserer Akku. Aber angesichts der immer schmaler werdenden Bauweise, kann man das wohl vergessen…

Samsung unterliegt im Patentstreit mit Apple

A m 24. August 2012 entschied die Jury in San Jose über den monatelangen Rechtsstreit zwischen Samsung und Apple. Zur Aufgabe stand, nachdem man sich dem Anwalt-Kindergarten widmen musste, über 700 Fragen zu beantworten, die Richterin Lucy Koh verfasst hatte. Nicht immer fielen die Antworten zu Gunsten Apple aus, aber letztendlich wurden alle Forderungen von Samsung abgewiesen.

Für Apple bedeutet dieser Sieg weitaus mehr, als man sich im ersten Augenblick vorstellen kann. Ging es bei diesem Streit nicht nur darum, ob Samsung die Hausaufgaben abgeschrieben hat, sondern ob Apples Patente gerechtfertigt und gültig sind.

Die zweifelsohne verletzten Patente werden nun dem “freiem” Android und den mit ihm verbundenen Geräteherstellern zusetzen. Microsoft macht es bereits vor: Sie bekommen gut 5 US-$ von HTC und eine unbekannte Summe von Samsung pro verkauftem Android Gerät.

Für Samsung bedeutet das Urteil neben einer Zahlung des Schadenersatzes von 1.049.393.540,00 US-$ auch eine Schmach gegenüber ihren Kunden und anderen Herstellern.

Auch ohne Urteil war es offensichtlich: Samsung baut seine Software (Notizen, Kamera, Telefon, SMS, Scrollverhalten) und Hardware (Verpackung, USB-Kabel, Geräteform) nach dem Vorbild seiner Mitbewerber. Mit dem S3 hat Samsung konnte Samsung beweisen, dass es auch anders geht. Zwar nicht gut, aber immerhin mit ein eigener Innovation.

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