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iPhone 5

Apples A6 Prozessor unter den Rock geschaut.

Apple präsentierte zum iPhone 4 den Apple A4 Prozessor - einen Custom-Chip, welcher für ordentlich Leistung sorgte. Dieses SoC (System on a Chip) beinhaltete sowohl die CPU, als auch den Grafikprozessor. Dafür hat Apple ordentlich Geld bezahlt: Im April 2008 kauften sie die Prozessorschmiede P.A. Systems und bezahlten dafür 278 Millionen Dollar.
Mit dem iPhone 5 sorgte Apple jetzt nochmal für reichlich aufsehen: Der Apple A6 Prozessor wurde auf Basis des ARMv7 komplett von Apple entwickelt (bisher nahm man vorhandene Chip-Module und setzte sie lediglich zusammen). Zur iPhone 5 Keynote lies man technische Details offen, betonte jedoch eine Geschwindigkeitssteigerung vom Factor 2 in Grafik- und Rechenpower.

Chipworks und iFixit nahmen sich nun der Sache an und legten den A6 auseinander.

Dabei stellte man fest, dass das Chipdesign des ARM Cores manuell angelegt wurde. Normalerweise übernimmt diese Aufgabe ein Algorithmus, denn ein manuelles Design kostet enorm viel Zeit und Geld. Eine lohnenswerte Anlage, denn dadurch sind zusätzliche Geschwindigkeitsgewinne möglich.

Der Apple A6 besitzt einen Dual-Core ARM Kern und drei SGX 543MP3 GPUs, sowie 1GB Arbeitsspeicher. Weiterhin scheint er seine Taktfrequenz von 1.3 Ghz dynamisch anzupassen um energiesparend zu arbeiten. Gefertigt wurde er von Samsung im 32nm Verfahren.

Im Geekbench erreichte er 1643 Punkte (iPhone 4S: 629 Punkte) und legte auch im SunSpider Javascript Benchmark die Messlatte höher.

Und was bringt uns der Spaß? Das Scrollen im Homescreen wird nicht mehr flüssiger werden können, aber das Starten von aufwendigen Apps (z.B. Navigon) , Bildbearbeitungen, Anzeigen von aufwendigen Webseiten wird dadurch wesentlich schneller.

Das CPU-Upgrade war bitter nötig, Benutzer eines iPhone 4 und iPhone 3GS werden das auf Anhieb merken.

Was passiert wenn man nur 5 Millionen iPhone 5 am ersten Wochenende verkauft…

Apple verkauft am ersten Wochenende “nur” 5 Millionen iPhone 5, nimmt bei einem Durchschnittspreis von 660 US-Dollar rund 3.3Mrd US-Dollar ein und enttäuscht trotzdem wieder einmal die Analysten.

Man könnte meinen, sie wären in ihrer Kindheit zu sehr verwöhnt worden oder leiden an Dauerdepression: Je erfolgreicher die Zahlen von Apple werden, desto gieriger und enttäuschter zeigen sich die Analysten. Der Aktienkurs folgt deren Meinung und büßt 1,3 % innerhalb eines Tages ein. Na, mal wieder Lust auf Realität?

Zum Vergleich:
Nokia verkauft von seinen Lumia Modellen 4 Millionen – Apple besagte 5 Millionen vom iPhone 5. Nokia im ganzen Quartal, Apple innerhalb der ersten 24 Stunden.

via iPhoneblog.de

Fehler in der Produktionskette: iPhone 5 mit Kratzern ab Werk

Mehrere Nutzer des schwarzen iPhone 5 mussten gleich nach dem Auspacken feststellen, dass ihr iPhone die Produktion nicht ganz unbeschadet überstanden hat. Dies geht zumindest aus den Apple Support Foren hervor. Auch mein Exemplar weist diese Art von Beschädigungen auf, die sich vornehmlich an den Kanten des iPhone zeigen. Eine nicht repräsentative Umfrage im MacRumours Forum macht deutlich, dass rund 36% der befragten Kunden diese Schäden gleich nach dem Auspacken feststellen mussten. Wenn man mit dem Finger über diese Stellen fährt, merkt man deutlich einen Grat im eloxierten Aluminium Gehäuse.

Ein Anruf bei Apple Care (kostenlos, Tel.:0800-2000 136) brachte eine schnelle und unkomplizierte Lösung:

Man entschuldigte vielmals für diesen Schaden und bot an, das Gerät schnellstmöglich auszutauschen.
Mein Tauschgerät erhalte ich morgen, tags drauf wird das beschädigte Gerät von Apples Kurierdienstleister abgeholt. Trotz hoher Nachfrage und der daraus resultierenden Lieferknappheit, scheint es bei Apple einen genügenden Bestand an Ersatzgeräten zu geben. Vorbildlich! 

Ein Hersteller, der bekannt dafür ist, seine qualitativ hochwertigen Produkte vorab ausgiebig zu testen und unter seinen Kunden die höchste Zufriedenheit bei iPhone und iPad erreicht, hat seine Produktionskette nicht im Griff?
Ich hoffe, dass Apple gerade an seinen Hausaufgaben sitzt und dass die Zahl der Reklamationen in Wirklichkeit geringer ausfällt als von der Presse dargestellt.

Neuer Volkssport: Droptests mit dem iPhone 5

Es ist fast schon so etwas wie eine Tradition: Jedes neue iPhone bekommt hunderte von Droptests. In allen Tests gibt es eine Konstante (iPhone 5) und mehrere Variablen (Zufall, Dämlichkeit des Tests und Überlebenswillen des iPhones).

Als Fazit lässt sich aus allen Tests ableiten, dass das iPhone 5 mehr mit macht als seine Vorgänger bzw. Kontrahenten (z.B. Samsung Galaxy S 3). Aber allein das Anschauen dieser Videos bereitet mir Bauchschmerzen und die Ergebnisse sind sowieso nicht repräsentabel.

Wer sich so etwas dennoch antun möchte, dem sei hier geholfen:

Und was empfiehlt sich nun? Wer sein iPhone gegen die Gefahren im Alltag schützen möchte, greift entweder zur Otterbox oder schließt eine separate Versicherung für sein iPhone ab. Diese bekommt man entweder im lokalen Telekom Shop oder beispielsweise bei Lifeline.de

Telekom Schutzbrief Premium

99,95 €
einmalig
  • Laufzeit 24 Monate – endet automatisch
  • Übernahme der Reparaturkosten für Sturz, Flüssigkeits-, Bedienungs- und Überspannungsschäden ja
  • Ersatz bei Raub / Einbruchdiebstahl ja
  • normaler Diebstahl nein
  • Ersatz bei Verlust / Verlieren nein
  • Selbstbeteiligung 75,- €
  • Bedingung Nutzung einer Telekom-SIM – Gerät ist nicht älter als 4 Wochen

Lifeline Premium

12,99 €
pro Monat
  • Laufzeit 3 Monate - verlängert automatisch
  • Übernahme der Reparaturkosten für Sturz, Flüssigkeits-, Bedienungs- und Überspannungsschäden ja
  • Ersatz bei Raub / Einbruchdiebstahl ja
  • normaler Diebstahl ja
  • Ersatz bei Verlust / Verlieren ja
  • Selbstbeteiligung 50,- € bei Schäden – 60,- € bei Verlust
  • Bedingung Gerät ist nicht älter als 4 Wochen

Vier neue TV-Spots zum neuen iPhone 5

In den USA laufen zur Zeit vier Spots in den TV-Programmen und zeigen die neue Panorama-Funktion, den Zusammenhang zwischen Daumenlänge und Bildschirmgröße, die neuen Earpods und die Bauweise des iPhones.

 

 

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